Mercaderes y Banqueros de La Edad Media (Spanish Edition) by Jacques Le Goff

By Jacques Le Goff

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Daher setzte Pizarro, nachdem er Qusqu eingenommen und es gründlich hatte plündern lassen, als nächsten Marionetten-Herrscher Manqo Inka Yupanki ein, auch er ein Bruder Ata Wallpas, jedoch einer, der sich im Laufe der vorangegangenen Kämpfe bereits den Spaniern ergeben hatte. Der neue Herrscher mußte nun schon ganz offiziell dem spanischen König Loyalität schwören. Pizarro und der neue Inka verbrachten anschließend eine friedliche, scheinbar sogar idyllische Zeit miteinander. Als äußeres Zeichen der Freundschaft gingen sie gemeinsam auf die jährlich stattfindende Inka-Treibjagd.

Sie wurde vor allem am Fest Infi Raymi aus der Begräbnisstätte geholt, feierlich zum Festplatz getragen und dort, mit Trank- und Speiseopfern bedacht, in einer Felsnische aufgestellt, von wo aus der verstorbene Herrscher dann passiv am Fest teilnehmen konnte. In diesem Aspekt ähnelt der inkaische Herrscherkult am meisten dem Glauben und der Praxis der Alt-Ägypter. Pacha Kutiqs panaka erhielt das von ihm eroberte und bereits von Inka besiedelte Bergland in Richtung Amazonien, das als Reichsteil Anti Suyu (wörtl.

Qusqu bildete mit seinem Sonnentempel Quri Kancha (wörtl. goldener Palast) den Mittelpunkt eines Netzes von Heiligtümern, die von der Stadt in alle Richtungen ausstrahlend gedacht waren, jede Linie wurde einer Sippe zugeordnet. Diese Sippe verehrte und pflegte die entlang der Trassen und vor allem an ihrem Endpunkt befindlichen Heiligtümer, eben die konkreten Wak’a. Damit einher ging in Qusqu selbst der weitere Ausbau des Sonnentempels Quri Kancha und des Kultes der Sonne (inti). Auch für die Förderung dieser Kultstätten hat Pacha Kutiqs Bauprogramm die Grundlage geliefert.

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