Die Psychologie der religiösen Mystik by James H. Leuba, Erica Pfohl

By James H. Leuba, Erica Pfohl

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Selbst die niedrigsten Gesellschaften müssen die sprengenden Erscheinungen der Selbstbehauptung, des Zorns, der Wollust usw. bekämpfen. Jn, aber besonders bei hochkultivierten Völkern, die Anspannung fortgesetzter und systematischer Arbeit hinzu. Handarbeiter, Geschäftsleute wie Gelehrte bleiben Tag für Tag und Jahr für Jahr mit nur kurzen Unterbrechungen in der Arbeit, trotz machtvoller natürlicher Antriebe, sie aufzugeben und auszuspannen, zu spielen und zu genießen. Dieser durch Gesetz und Gewohnheit auferlegte moralische Zwang und diese durchgeführte Arbeitsanstrengung, die bei konkurrierender Existenz nötig ist, bringen einen Zustand von Spannung und Rastlosigkeit hervor, der nach 1 Eine schlagend ähnliche Geisteshaltung hat man bei verschiedenen Typen des nervösen Verfalls beobachtet.

Das Ziel ist, dem Kreis der Wiedergeburten zu entrinnen. Soweit ist alles ganz klar. Wenn wir zu den Mitteln der Befreiung aus dieser unangenehmen Lage übergehen, wird der Text schwieriger. Erstens müssen wir sorgfältig die Unterscheidung beachten, die das Yoga zwischen dem "Selbst" und der "Geistessubstanz" oder "Denksubstanz" und den betreffenden Funktionen, die es ihnen zuschreibt, macht. Das ganze Schema der Befreiung ist von dieser Unterscheidung abhängig. Das Selbst ist "die Kraft des Sehens" und die Geistessubstanz ist "die Kraft, mit deren Hilfe man sieht" (II.

Manchmal nimmt der Lebensunkräftige seine Zuflucht zu Rauschgiften und manchmal zur Religion. Von seinem sechzehnten Jahre an warD. Anfällen von Depression ausgesetzt. In jenem Alter wurde sein niemals starker Wille schwächer als je; er hörte auf, "zu irgend etwas tauglich" zu sein. "Während einer langen Zeit und bis zum Alter von zweiundzwanzig erlitt er diese schmerzhaften Anfälle mit Resignation; manchmal blieb er mehrere Stunden, zu andern Zeiten mehrere Tage so niedergeschlagen. Er hatte ein unbestimmtes Gefühl, daß er irgendeine Erregung brauche, um ihn wieder in Gang zu bringen; er "würde gern etwas Außergewöhnliches getan haben", um sich aus dieser Lage herauszuzwingen.

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